Markus Lanz

Termin

So., 17.11.2024

Uhrzeit

20 Uhr

Ort

Heinrich-Lades-Halle – Grosser Saal

Dauer

ca. 2 Stunden

Preis:

Tickets ab 30 Euro – je nach Kategorie

Markus Lanz:

GRÖNLAND – Meine Reisen ans Ende der Welt

Normalerweise interviewt er Menschen mit interessanten Geschichten. Doch seit fast 15 Jahren tauscht Markus Lanz das Fernsehstudio regelmäßig mit einer der extremsten und faszinierendsten Regionen der Welt: Grönland. „Ich schleppe immer unglaublich viel Krempel mit mir rum, darunter zwei Kameras und mehr als ein halbes Dutzend Objektive. Allein das Teleobjektiv wiegt fünf Kilo, und ich habe mich oft gefragt, warum ich mir das eigentlich antue. Aber dann taucht in diesem fast unwirklichen Winterlicht plötzlich ein Eisbär auf, und die Quälerei ist vergessen“, sagt Lanz.

Für National Geographic hat er aus etwa 20.000 Fotos, die dabei entstanden sind, ein Buch gemacht, das zum Bestseller wurde und für das ZDF reiste er im Februar und Juni 2010 für mehrere Wochen nach Nord- und Ostgrönland. Die Reportage „Sehnsucht Grönland“ sahen knapp vier Millionen Fernsehzuschauer.  In einer aufwändig produzierten Multivisionsshow präsentiert Markus Lanz nun erstmals seine Fotos und Filmaufnahmen auf der Bühne und lässt das Publikum teilhaben an seinen Erfahrungen und Erlebnissen. „Wir können viel von den letzten arktischen Jägern lernen“, sagt Lanz, „vor allem ihre ungeheure Konzentrationsfähigkeit hat mich tief beeindruckt. Wer fünf Stunden vollkommen regungslos bei minus 30 Grad an einem Robbenloch kauern kann, der muss über Fähigkeiten verfügen, die wir längst verloren haben.“

Der in den Dolomiten aufgewachsene Markus Lanz scheute keine Strapazen, die derartige Expeditionen mit sich bringen. Immer wieder besuchte er die Jäger von Siorapaluk, dem nördlichsten Dorf der Welt, und zog mit ihnen und ihren Hundeschlitten tagelang über das zugefrorene Meer, um zu jagen. Er übernachtete im Februar bei Temperaturen um minus 40 Grad in Biwaks, erlebte lebensbedrohliche Schneestürme und staunte über das Polarlicht. Immer wieder hielt er die großartige Szenerie auf Bildern fest: Menschen bei ihrer archaischen Arbeit, Eisberge in nahezu unwirklichem Licht, aber auch Kinder, die in acht Grad kaltem Wasser schwimmen, Jäger und deren rätselhafte Verbindung zu ihren Hunden, Fischer in ihren winzigen Booten, bedroht von gewaltigen Eisbergen. Vermutlich gibt es wenige Menschen, die Grönland so ursprünglich erlebt, fotografiert und gefilmt haben wie Markus Lanz – eine Welt, die es so vermutlich nicht mehr lange geben wird. Erlebt zusammen mit ihm einen besonderen Abend und taucht ein in eine raue Welt, voller Schönheit, aber auch Härte und Entbehrung.

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Über Markus Lanz

Markus Lanz wird 1969 in Südtirol, Italien geboren. Nach der Schule lässt sich Marcus Lanz beim italienischen Heer zum Feldjäger und Funker ausbilden und dient anschließend bei den Gebirgsjägern. Nebenbei arbeitet er bei Radio „Holiday“ in seiner Heimatstadt Bruneck. Nach seiner Ausbildung als Kommunikationswirt mit Schwerpunkt „Nachrichtenmoderation“ absolviert Markus Lanz ein Volontariat bei „Radio Hamburg“ und beginnt anschließend seine Karriere als Moderator bei „RTL Nord“.  2008 wechselt er zum ZDF und übernimmt – erneut als Vertretung – die Nachfolge von Johannes B. Kerner mit seiner ersten eigenen Talksendung „Markus Lanz“, die ab 2009 einen festen Sendeplatz bekommt.

Im seinem Steckbrief finden sich schon früh Hinweise für seine große Naturbegeisterung. 2011 bekommt er mit der fünfteiligen Abenteuerreihe „Der Wettlauf zum Südpol“ seine große Chance. Gemeinsam mit dem Musiker Joye Kelly folgt der Moderator den Spuren des Norwegers Roald Amundsen auf eine 400 km lange Reise zum Südpol. Markus Lanz hegt eine tief verwurzelte Leidenschaft für die Natur, insbesondere für die majestätische Arktis Grönlands. Seine faszinierenden Reisen zeugen von seinem unerschütterlichen Interesse an den einzigartigen Landschaften und den Herausforderungen, die diese Region mit sich bringt. Als begeisterter Abenteurer hat er nicht nur die atemberaubende Schönheit, sondern auch die rauen Bedingungen des hohen Nordens hautnah erlebt, was seine Biografie um ein facettenreiches Kapitel bereichert.